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Das Original

Securant® Sekurant

Maximaler Arbeitsschutz und die Erfüllung höchster Sicherheitsansprüche werden bei uns großgeschrieben. Der Securant® (Sekurant) ist dabei richtungsweisend – als POHLs stärkste Marke und als zertifizierte Absturzsicherung für das Flachdach par excellence. Was zeichnet ihn aus?

  • Das Original aus dem Jahre 1971
  • ständig nutzbarer, temporärer Anschlagpunkt / Anseilschutz / Absturzsicherung zur Befestigung der Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz (PSA / PSAgA)
  • für diverse Untergründe
  • mit Edelstahlgussöse 
  • innen und außen feuerverzinkt
  • keine Verformung im Falle eines Absturzes
  • nach den Bestimmungen der EN 1090-1:2012-03 gefertigt
 

versch. Sekuranten

Einzelanschlagpunkt für
Betondecke
Betonbinder
Einzelanschlagpunkt für
Betondecke
Betonbinder
Einzelanschlagpunkt für
Betondecke
Betonbinder
Einzelanschlagpunkt für
Betonbinder
Einzelanschlagpunkt für
Stahlkonstruktion
Einzelanschlagpunkt für
Stahlkonstruktion
Einzelanschlagpunkt für
Leichtbaudecke
Einzelanschlagpunkt für
Leichtbaudecke
Einzelanschlagpunkt für
Holzkonstruktion
Einzelanschlagpunkt für
Holzkonstruktion
Einzelanschlagpunkt für
Hohlkammerdecken
Einzelanschlagpunkt für
Tragfähige Decke

Produktbeschreibung Securant® (Sekurant)

Securant® (Sekurant) ist ein ständig nutzbarer, temporärer Anschlagpunkt / Anseilschutz zur Befestigung der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz. Im Falle eines Absturzes tritt keine Verformung auf und der Securant® (Sekurant) ist nach einer Sachkundigenprüfung i.d.R. wieder verwendbar. Die Fertigung der Absturzsicherung Securant® (Sekurant) entspricht den Bestimmungen der EN 1090-1: 2012-03, Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken (Konformitätsnachweisverfahren für tragende Bauteile). Die Leistungserklärung und das CE-Zeichen nach der Bauproduktenverordnung EU 305/2011 werden erbracht.

Technische Beschreibung Securant® (Sekurant)

  • Komplettsystem bestehend aus: Stütze, Befestigungsmaterial, Dämm- und Witterungshaube sowie optional Anschlussmanschetten / Eindichtsets.
  • Korrosionsschutz durch Feuerverzinkung der Stahlrohrstütze mit Edelstahlkopf.
  • Keine Wärmebrücken durch abnehmbare Dämm- und Witterungsschutzhaube.
  • Blitzschutz wegen der geringen Bauhöhe über Dach nicht erforderlich.

Handhabung Securant® (Sekurant)

  • Einsatz bei Bauten mit einer Absturzhöhe ab 3,00m, einschließlich Baugrube
  • Anwendung als Anschlagkonstruktion mit Secu-Seil: Sicherung von max. 4 Personen pro Secu-Seil, jedoch max. 2 Personen je Feld 
  • Anwendung als Anschlagpunkt ohne Secu-Seil: Sicherung von max. 2 Personen pro Securant® (Sekurant). Wir empfehlen jedoch generell den Einsatz eines Secu-Seil-Systems
  • Einbauabstände: Zwischen den Anschlagpunkten max. 7,50m. Zur Flachdachkante min. 2,50m
  • Der Securant® (Sekurant) darf ausschließlich zur Sicherung von Personen verwendet werden

Das Original - 45 Jahre Securant®

Der Sekurant war der erste Einzelanschlagpunkt für Absturzsicherung. Heute wird damit meist der Flachdach-Anschlagpunkt gemeint. Wie bekannt die Marke Securant® aus dem Haus SECUPOHL ist, erweist sich daraus, dass umgangssprachlich das Wort Securant allgemein als Synonym für Absturzsicherung steht.

Vorab muss definiert werden, welche Art von Absturzsicherung ein Dach benötigt. Dies ist beschrieben in der DGUV-Informationsbroschüre zum Thema Absturzsicherung und hängt von der Nutzung des Dachs sowie von der Ausbildung von dessen Nutzer ab. Die Einteilung erfolgt in sogenannte Ausstattungsklassen. Ob ein Securant® (Einzelanschlagpunkt), ein Seilsystem oder ein Kollektivschutz benötigt wird, muss immer vorab geklärt werden. Siehe dazu unseren Blog ….

Kennt man die Ausstattungsklasse und die Art des Systems, sind weiter der Untergrund und die Wärmedämmung entscheidend. Soll der Securant® (Sekurant) auf Beton, Holz, Trapezblech o.a.m. befestigt werden, ist dies das erste Kriterium, das zweite macht aus, wie die Höhe und Art der Dämmschicht beschaffen sind. Hier bieten unsere Berater umfassende und schnelle Hilfestellung.

Der Securant® (Sekurant) unterliegt der DIN EN 795, wie seit 2012 alle Einzelanschlagpunkte der Bauregeliste unterliegen – das heißt, dass alle fest installierten Einzelanschlagpunkte in Deutschland über eine allgemeine bauaufsichtlich Zulassung (ABZ) durch das DIBT verfügen müssen.

Einzelanschlagpunkte, Securant® (Sekuranten), Seilsysteme sowie PSA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) müssen durch zertifizierte Experten jährlich überprüft werden wie in der DGUV-Regel 112-198 nachgelesen werden kann. Hier bieten die Berater von SECUPOHL kompetente Hilfestellung und empfehlen zertifizierte Betriebe.

Die rechtlichen Grundlagen für die Absturzsicherung haben wir in unserem Blog:Wer haftet im Schadensfall? (s.o.) schon besprochen. Arbeitsschutzgesetz, Arbeitsstättenverordnung, das Bürgerliche Gesetzbuch und technische Regeln für Arbeitsstätten sind die rechtliche Grundlage für die Haftung. Kurz gesagt gilt bei einem Unfall der Haftungsdurchgriff, der am Ende auch den Eigentümer trifft.

Fazit

 Der Securant® hat seit seiner Einführung schon zahlreiche Leben gerettet und ist ein wesentlicher Bestandteil der Absturzsicherung auf dem Dach. Jeder Bauherr/ Architekt/ SIKO und vor allem Dachhandwerker sollte sich ausführlich über den Einsatz von Absturzsicherung informieren. Unsere Mitarbeiter unterstützen Sie gerne bei Ihrem nächsten Securant®-Projekt.

Sie haben Fragen zu unseren ?

Wir planen Ihr Projekt! Wir unterstützen Sie von der Anfrage bis zum Abschluss des Projekts und darüber hinaus.

Übersicht

Als im Jahr 1971 Heinz Kerbusk als Angestellter der MS Handel Manfred Schierling in Essen 1971 den „Anseilpfosten“ für Flachdächer erfunden hatte, der im Gegensatz zu Gerüsten auch fest am Bau verblieb, wusste er noch nicht, dass der von ihm so genannte Sekurant zum Inbegriff für Absturzsicherung werden würde. Als Dachhandwerker und im Rahmen seiner Tätigkeit beschäftigte sich Kerbusk schon sehr früh mit Absturzsicherung und sogenannten Einzelanschlagpunkten.

Am 1. November 1973 wurde dann vom Fachausschuss „Bau“ der Prüfantrang für das Anseilpfostensystem Sekurant unter dem Namen MS-Sekurant (also Manfred Schierling Sekurant) genehmigt. Ausgehend von diesem Meilenstein in der Geschichte des Sekurant wurden dieser und viele andere Formen der Absturzsicherung bis zum heutigen Tag von der Firma SECUPOHL weiterentwickelt. Nachdem die „Mutter der Absturzsicherung“, der Sekurant, bis 1990 vielfach verbaut und 1987 auch die erste Sicherheitsbroschüre zum Thema Sekurant auf dem Markt gekommen war, wurde der vormalige Sekurant unter der Bezeichnung Securant® 1990 als Marke europaweit geschützt.

Zur damaligen Zeit war die Schierling-Gruppe Marktführer, wurde jedoch Ende der Neunzigerjahre vom Fassaden- und Sicherheitsspezialisten Pohl aus Köln übernommen. Mit der Gründung der eigenständigen Firma DWS Pohl konnte die Erfolgsgeschichte des vormaligen Sekuranten weiter ausgebaut werden. Neben dem Securant® wurden weitere Einzelanschlagpunkte für verschiedene Untergründe und Anwendungen entwickelt. Vor allem der sogenannte Flachdach-Securant® – oder Flachdach-Einzelanschlagpunkt – war nach wir vor das Hauptprodukt der DWS Pohl.

Die Marke Securant® wirkte sich auf die komplette Produktfamilie aus. So wurden jährlich Innovationen im Bereich Absturzsicherung entwickelt, dies immer unter Nutzung des Namens Securant® für die verschiedenen Produktgruppen. Von den Secupoints® über SecuGreen, SecuFalz, das Seilsystem SeculineVario bis hin zum Geländersystem SECU®Rail 2.0 wirkte sich die Erfahrung in der Absturzsicherung – vor allem im Bereich des Securant® – sehr positiv auf alle anderen nachfolgenden Produkte aus. So wurde schließlich die komplette Absturzsicherung als eigene Business Unit (Securant® Unit) in der DWS Pohl geführt – unter der Unternehmensmarke SECUPOHL.

Mittlerweile ist der Securant® aber nicht nur im Heimatland eine bekannte Marke, sondern man kennt den Begriff über viele Grenzen hinweg.